Freitag, 30. Oktober 2009

fits like a glove

Hiya!
Just for once a post completely in english. Forgive the mistakes.

After making several socks during the past 1.5 years, I made some gloves too, because the special stitch I use for the flexibility of the socks is perfect für gloves either.

I made one glove to try the effect with 3ply Regia yarn, that should match these 3ply socks: Click.

But unfortunately I can´t find this test object in my stash and so I started all over again. This time I used a 4ply Regia and still think the 3ply is better, but Coats refuses to dye a nice color palette and so the possibilities with this pretty yarn are limited.

My first try for a new glove was almost pleasing, I have to alter a few stitches here and there, and it "fits like a glove". I will optimize the pattern and make some new ones with 3ply yarn, only to make sure everyone can use his or her favourite, and then write down the pattern.



What is the term for this kind of gloves with an opening for the finger tips? I don´t like the closed full-fingered gloves, because they take all the tactile sense from the finger tips. And  I don´t regard fingerless gloves as real gloves as well, so I keep wearing something in between.

Die Allerletzten (Socken)

Sorry, ich muss euch nochmal mit Socken nerven. Dieses Paar habe ich im April 2008 (!) begonnen, in meiner Socken-Anfangsphase. Zum einen um meiner Mama auch ein Paar Socken zu machen, zum anderen um eine Fersen-Variante auszuprobieren. (Die Socke ist also nicht- ich wiederhole: nicht nach meinen Buch-Socken gehäkelt. Das kam alles viel später)

Die Ferse gefiel mir optisch nicht besonders gut, obwohl sie am Fuß recht gut sitzt. Ich habe die Arbeit dann ohne zweite, nachträglich gehäkelte Ferse liegen lassen. Bis vorgestern. Dann habe ich mich aufgerafft, schnell die Ferse beendet und ein Bündchen rangetackert und voilá: Mutter´s Socke.

Nun hat der kleine Sohnemann zwei, ich eine Menge, der Gatte ein und die Mutter auch ein Paar Socken. Ich finden das reicht. Ich kann keine Socken mehr sehen dieses Jahr. Drum habe ich gestern Handschuhe angefangen :-)






Mittwoch, 28. Oktober 2009

Socken 2 Winter 09/10

So, hier schon das nächste Sockenpaar. Wenn man einmal anfängt....

Diesmal ein Paar Winterpuschen für meinen Jüngsten, Erik. In Größe 36/37, die beim ihm noch etwas locker sitzen, aber noch im grünen Bereich.

Wie fast immer bei mir mit Regia Sockengarn, 4fädig. Und nach meiner Basis-Rundsocke aus dem Buch von frech. Das Bündchen wurde mit Reliefstäbchen quergehäkelt, was sehr elastisch ist.


Montag, 26. Oktober 2009

Socken reloaded

Soderle. Nach langer Socken-Abstinenz mal wieder ein Paar. Erst hab ich Socken gehäkelt um herauszufinden wie das geht, dann weil ich sie toll fand und auch welche gebrauchen konnte, dann um neue Varianten zu finden, dann um es anderen beizubringen, danach um sie zu zeigen und dann war irgendwie die Luft raus und im Sommer braucht man auch nicht wirklich warme Socken und Strümpfe.

Aber der Winter kommt und mit ihm meine kalten Füße. Weil ich meine gehäkelten Schätze nicht mit irgendwelchen anderen Billigsocken in ein und dieselbe Wäsche gebe, sowie niemals in den Trockner, brauche ich halt mehr als zwei oder drei Paare. Außerdem sind einige der Socken die aus meiner Nadel gehüpft sind weder in meiner Größe noch für den Winter gedacht, also habe ich meine Wollvorräte durchwühlt und ein Restknäuel gefunden.

Leider fehlt die Banderole, aber who cares for the Firma. Gehäkelt nach meiner Rundsocke. Dabei habe ich- wie ich nicht müde werde zu erzählen- nicht das Rad bzw. die Häkelsocke neu erfunden, sondern durch lange Testreihen vorhandene Sockenmuster angepasst, abgewandelt, kombiniert, bis eine für mich zufriedenstellende Form und Funktion herauskam.

Genug gelabert. Hier meine erste Socke für diesen Winter, Resteverwertung und nix Dolles, aber das Blog will gefüttert werden. Die nächste Socke habe ich schon angeschlagen, diesmal für den Junior.


PS: Oben als Bündchen ein Puschelgarn aus der Wühlkiste. Ich hoffe das macht die Wäschen mit...

Sonntag, 25. Oktober 2009

naalbinding

Ja was ist das denn? Naalbinding?
Man kann schon ahnen, dass in dem Begriff eine "Nadel" steckt. Und "binden". Genau das ist es, mit einer Nadel binden.

Ich hatte von der Technik nie zuvor gehört, bis ich meiner Handarbeitsfreundin Aud meine ersten Häkelsachen zeigte. Da sie weiß, dass ich auch an alten Techniken interessiert bin, erzählte sie mir vom Naalbinding, denn als langjährige Reenactorin kannte sie diese uralte Technik auf dem effeff.

Schon die alten Wikinger kannten den Trick, ihre gesponnene Wolle mit Hilfe einer simplen Nadel in nützliche Dingen zu verwandeln. Dabei arbeitet man nicht wie beim Stricken oder Häkeln- beides Techniken aus jüngerer Zeit- mit einem Endlosfaden vom Knäuel, sondern einem 1-2 Meter langen Faden. Und bildet damit Schlingen in vielen Variationen.

Bevor es losgehen konnte, brauchte ich eine Nadel. Darum habe ich aus einem abgebrochenen Ast meines Kirschbaumes durch stundenlanges Schaben und Schmirgeln eine Holznadel gebastelt.



Um die Technik zu lernen, habe ich diese Seiten benutzt: Zunächst die von Bernhard Dankbar. Dort wird ausführlich beschrieben wie man vorgehen muss. Doch die Fotos waren mir trotz ihrer Ausführlichkeit und Qualität noch ein kleines Rätsel, darum habe ich auch hier nachgeschaut: Nadelbinden.de.
Dort findet man Bilder in leichten Abwandlungen, was sehr hilfreich ist. Der Knoten im Kopf ist dann endlich geplatzt, als ich bewegte Bilder sah (und ich sag ja immer: 1 Minute in Aktion ersetzt 1000 Bilder und Worte):
Der Oslo-Stich. (danke "pittyom")

Dieser Stich ist- so wie ich es verstehe- als Grundstich der "Daumenfangmethode" zu verstehen. Dabei schlingt man die Schlaufe, die immer als erste in einer Arbeitsreihe liegt, einmal um den Daumen.
Anfangs fand ich das merkwürdig. Denn anders als beim Häkeln, wo man die Größe einer Arbeitsschlinge durch die Größe der Häkelnadel bestimmt, wird die Schlinge des Naalbinding durch den Daumen vorgegeben.

Also ziemlich groß. Aber im weiteren Verlauf einer Arbeit verteilt sich diese Weite. Wenn man den richtigen Faden hat.
Ein erster Versuch mit relativ dickem Garn verlief unbefriedigend, weil mir das Gewirk zu locker wurde (hellgraues Probestück). Den zweiten Versuch mit Effektgarn hätte ich mir schenken können, das wurde nur knubbelig. (in Lila)


Das grau-braune Gewirk im Hintergrund fand ich dann in Ordnung, was die Kompaktheit der Stiche angeht. Was man hier nicht sieht: Das Ganze ist sehr voluminös. Bei dem Olsostich wird jeder Faden durch 3 Schlingen geführt. Das macht das Werkstück entsprechend dick. Aber auch sehr elastisch, ich würde sagen in etwa wie ein gestricktes Maschenwerk.

Man muss bedenken, dass die Technik in Zeiten entwickelt wurde, als der Nutzen eines Kleidungsstückes Vorrang vor der Optik hatte. Und nützlich ist diese Technik. Man kann viele kürzere Fäden miteinander verbinden, das fertige Werk ist sehr stabil und wärmt. Benutzt man unveränderte Wollfasern, kann man das fertige Stück auch noch filzen, was damals häufig für Socken gemacht wurde. Der praktische Effekt eines solch dicht gewirkten Werkstückes ist wohl durch nichts zu übertreffen! Und man kann im Voraus die Form vorgeben.
Um die Technik zu üben habe ich dann eine Mütze "genadelt".



Ich bin etwas unglücklich über die Farben. Doch ich hatte grade keine andere Schurwolle im Fundus. Mal schauen, wie ich das olle Ding aufpeppen kann. Der Tragekomfort ist wunderbar, sehr weich und unglaublich warm.


Dennoch wird diese alte Technik nicht meine neue Lieblingstechnik. Da man mit Fadenstücken arbeitet, muss jeder Faden ja auch mit dem nächsten verbunden werden. Mit Schurwolle geht das sehr gut, man "öffnet" beide Enden der Fäden und verfilzt sie neu. Doch bei behandelten Garnen stelle ich mir das schwierig vor.
Außerdem lässt sich die Arbeit nicht wieder öffnen, es sei denn man nadelt jede gemachte Schlinge wieder zurück. Entdeckt man also eine oder mehrere Reihen zuvor einen Fehler, ist man aufgeschmissen.

Und: Die Größe der Schlingen richtet sich wie gesagt nach meinem Daumen. Mit der grau-braunen Wolle kommt es hin, aber zum Beispiel meine geliebte Regia kann ich dann vergessen, es sei denn ich möchte eine Art Lace-Effekt erzielen, denn mit dünnem Garn erhält man ein extrem lockeres Maschenbild. Als würde man ein Garn der Nadelstärke 3 mit einer 10er Nadel verarbeiten. Nett für bestimmte Effekte, aber auch sehr eingeschränkt.

Ich werde meine Holznadel also ersteinmal einlagern, und auf die Suche nach Garn gehen welches zu braun und grau passt um das Mützchen aufzupeppen. Denn so wie sie ist werde ich diese "Wikinger"-Mütze nicht anziehen.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Gabel-Schal

Auf der Treffen der hobbyschneiderin.de in Stolberg bei Aachen am vergangenen Wochenende hatte ein lieber Bekannter, Michael Weinreich, einen Kurs zum Thema Gabelhäkeln gegeben. Natürlich weiß ich wie das geht, logisch. *grins* Aber ich hab mich trotzdem ganz gemütlich zu den Mädels und Michael gesetzt und die Ohren gespitzt, denn ich spioniere gern bei anderen Workshopsleitern, wie diese es schaffen all das Wissen im Kopf an andere weiterzugeben.

Und wie sollte es anderes sein: Ich hab wieder was gelernt. Weniger etwas über die Technik an sich, oder die Leitung eines Kurses, als über neue Ideen. Und darüber, dass Geduld in einer kreativen Technik einen wirklich weiterbringen kann.

Ich übe eine Technik meistens nur, bis ich das Prinzip verstanden habe. Dann suche ich die nächste. Michael lotet seine Techniken viel weiter aus, vermute ich. Und so hatte er ein Gabelhäkel-Muster dabei, an dem mir ein Detail wahnsinnig gut gefiel, nämlich eine Art Rippeneffekt an der Stelle wo zwei gegabelte Bahnen zusammengesetzt werden.

Dieser Effekt ist im Prinzip ganz einfach zu erreichen: Man verbindet immer eine Gruppe von Schlaufen miteinander, ohne weitere gehäkelte Reihe. Simpel, aber ich hab es halt bisher nicht ausprobiert. Oder wieder vergessen, egal. Bei Michael sah das toll aus.

Auf der langen Autofahrt zum Legoland am Sonntag hatte ich deshalb jede Menge Garn und meine Häkelgabel dabei. Auf 1000 Kilometern mit Zwangspause bei Dunkelheit entstand dann aus 3 Knäuel dicker Wolle er Anfang für den ersten Schal dieses Winters, das Finish habe ich heute gemacht. Die Wolle stammte auch aus Michaels Fundus (Danke nochmal). Mit dem Abschlußrand habe ich dann ein wenig kämpfen müssen, damit er den gleichen Effekt bekommt wie die hübschen Fischgrat-Rippen in der Mitte. Außerdem wollte ich ein 4tes Knäuel verbrauchen, und darum hat der Schal nun megadicke Fransen am Ende, die sehen mehr wie Bommel aus. (Ich habe kurz an eine neue Karriere als Cheerleader gedacht)

Da ich die 3 Bahnen jeweils mit einem ganzen Knäuel Garn gehäkelt habe, ist das Ding nun stolze 2,60 Meter lang. *hüstel*

Als Fotomodell dient ein Walnussbaum.




Das Detailfoto zeigt den Effekt um den es mir ging (leicht nachbearbeitet)



Eigentlich nur eine kleine Spielerei, aber 4 Tage Arbeit. Viel zu lange, wie ich finde. Bloggen geht schneller ;-)


Mittwoch, 14. Oktober 2009

Jacquard Häkeln

Ich weiß noch, wie lange wir diskutiert haben im Garn-Portal ravelry.com, wie man "tapestry crochet" nun auf deutsch nennen soll. Ich glaube, wir hatten uns auf Jacquard Häkeln geeinigt. Im Portal der hobbyschneiderin.de fragte nun gestern jemand danach wie man das macht. Eine deutsche Anleitung, die die Fragestellerin gefunden hatte, war nicht so gut verständlich. Kunststück: Einen einfachen Handgriff in Worten und Fotos zu erklären ist unendlich viel schwerer, als es mal eben vorzumachen. Live und mit ein paar Worten dazu.

Also habe ich mir ein provisorisches Schulterstativ für meine kleine Digicam gebastelt und auf die Schnelle die zwei wichtigen Handgriffe des Jacquard Häkelns gefilmt. Leider kapiert meine Camera das mit der Schärferegelung nicht, oder ich bin zu blöd das richtig einzustellen. Mehrere Versuche blieben allesamt unscharf, und so habe ich etwas entnervt den letzten Film hochgeladen.

Man erkennt nicht viel, und leise ist es auch, also Ton aufdrehen. Ich verlinke auf meine HP, denn wenn ihr INNERHALB des eingebetteten Rahmens auf "HQ", also high quality einstellt, bleibt der Film klein, hat aber dafür einen Tick bessere Auflösung. Glaube ich zumindest.

Jacquard Häkeln Kurzfilm

Falls ich mal eine bessere Qualität filmen kann, bleibt der Link erhalten, irgendwann versuche ich das mal.

Sonntag, 11. Oktober 2009

Treffen der hobbyschneiderin


Das größte deutschsprachige Portal für Hobbyschneider/Innen traf sich an diesem Wochenende in Stolberg bei Aachen.

Ich konnte leider nur am Samstag teilnehmen, heute nachmittag fahren wir für ein paar Tage in den Mini-Urlaub. Aber an diesem einen Tag habe ich Ideen für das ganze kommende Jahr gesammelt. Und dokumentiert. Ich hoffe ich kann in den nächsten Wochen einiges davon zeigen.

Aber für ALLE hobbyschneiderinnen, die daheim bleiben mussten, hier zwei kleine Filmchen vom Abend nach Tag 1. Wir trafen uns zum gemeinsamen Essen im Vereinsheim von Anne Lieblers Kleingärtnerverein. Anne´s Garten war eine Augenweide, und der Abend war wie immer voller gemütlicher Gespächrunden.

DANKE, Anne!






Am Anfang des Films habe ich Anne markiert, sie ist wie immer in einem angeregten Gespräch vertieft. Am Ende des Films versucht "nähjunkie" vor mir zu flüchten.... irgendwann kriege ich sie!

Noch ein kleiner Film der Tombola, und einer(eines?) frischgeschlüpften zukünftigen hobbyschneiders/in


Freitag, 9. Oktober 2009

Ich bin ich

Ist das nicht lustig: Coca Cola sagt mir "Immer dran denken: Nur DU bist DU"
Als wenn ich das nicht schon immer gewusst hätte.

Zum Jux hab ich mich bei solch einem Fotowettbewerb angemeldet, und bin nun in guter Gesellschaft zwischen 16-18 jährigen Models. Man muss alles mal gemacht haben im Leben.

Wie man da abstimmen kann weiß ich nicht, aber mein tolles cooles (und zufällig zu den Cola-Farben passendes Foto) findet ihr dort:

http://www.coke-light.de/index.html?id=1252&fileid=u_1253824125_2373

Viel Spaß mit "Du bist Du" oder so. Ich war immer schon ich. Wer auch sonst?

Freitag, 2. Oktober 2009

Aud in ravelry


Sharon's Class!, originally uploaded by frecklegirl.
Guckt mal, was ich Hübsches in dem Album des Strick- und Häkelportals ravelry gefunden habe.

das ganze Album findet ihr hier:

KLICK