Samstag, 13. Februar 2010

Beer bottle bag by Bärbel Born

Deutsch ist unten

Isn´t it funny? 6 "b"s in one sentence! I like to play with words. And with yarn. Yesterday I finished a small project to prevent my fingers from becoming lazy.

I am a true german lady... I LOVE BEER! Its healthy, regarding the fact that it comes with minerals and vitamins. Unfortunately it has to be drunken COLD. During wintertime that makes me suffer, because I don´t like to hold my cold beerbottle. *bbrrrrrr*

But I have a solution for you (and me): The beer bottle bag by Baerbel Born (that´s me)

Crochet a circle by starting with 5 chains, slip stitch and make 12 single crochet stitches in that ring. Then work in rounds and increase to get a circle (incr ea 2cnd in round 2, ea 3rd in round 3, ea 4th in round 4, and so on). If you reach the size of the bottle work with no further increases until the bag has the desired length. I added some fancy decorations and made a few triangles on top, each one with a small bell.

If someone now wants to steal my beer... I can HEAR it! Clever girl!

 
Ist das nicht putzig? Mein toller Bierflaschenwärmer... äh Kühler. Denn die Regia Sockenwolle soll zwar normalerweise Füße wärmen, aber was Wärme isolieren kann, dass müsste doch auch Kälte an Ort und Stelle halten, oder?
Der Überzieher ist ganz einfach herzustellen: Mit 5 Luftmaschen einen Ring arbeiten, da hinein 12 feste Maschen, dann in Runden arbeiten und so zunehmen, dass sich ein Kreis ergibt (jede 2te Maschen in der 2ten Runde verdopplen, jd. 3te M. in der 3ten Rd, 4te M. in der 4ten Rd etc etc). Hat dieser Kreis den Umfang der Bierflasche weiter nach oben arbeiten ohne Zunahmen, logisch. Oben habe ich kleine Dreiecke drangehäkelt, das ist auch ganz einfach:
10 Maschen mit festen Maschen behäkeln, wenden, 1 Lm, 1te Maschen übergehen, 8 weitere Maschen häkeln, wenden und so weiter, in jeder Reihe 1 Maschen weniger behäkeln. Hat man nur noch eine Masche wieder wenden, 1 Luftmasche und dann die (von außen) linke Seite des Dreiecks mit festen Maschen behäkeln, man landet wieder in der letzten Runde der Hülle.Nach und nach arbeitet man so Dreiecke bis die Runde behäkelt ist. Dann nochmal alle Dreiecke an der Außenkante mit festen Maschen behäkeln, fertig.

Die Glöckchen sind meine eigene Erfindung: Wenn mir nun jemand zu Hause mein Bier klauen will, kann ich das HÖREN! Nie mehr Bierdiebstahl!

Donnerstag, 11. Februar 2010

Noch mehr Blümchen

Für gestandene Häkler wird das langweilig sein, und für reine Stempler vielleicht zu hoch, aber ich habe heute die erste Phase meines Projekts "Häkelblüten" abgeschlossen. Ich habe alle möglichen Varianten ausgetestet, und für gut befunden.

Herausgekommen sind viele verschiedene Blümchen:
 
Dabei ganz normale....na ja, fast:

 
Und noch viele weitere(klick für gross):

Nun könnte ich an die Auswertung gehen: Die Häkelschriften aufzeichnen, und seien sie auch noch so simpel. Aber ich weiß nicht ob ich mir wirklich die Arbeit machen soll. Häkler brauchen das nicht, und Stempler wollen es vielleicht nicht.
Ich würde gern eure Meinung wissen. Ich muss kein Lob haben, sowas zu häkeln macht man ohne hinzugucken. Ich würde nur gern wissen ob irgendjemand genaue Anleitungen dafür braucht.... sonst muss ich mir die Arbeit gar nicht erst machen.
Das Häkeln hat Spaß gemacht. Und ich habe es sogar geschafft ein hübsches Muster mit ein paar Blüten zu machen, eine Pappdose in der ich einen Teil der Blümchen verschenke:
 
  
Ganz hübsch, und bis auf die Spitze und die grünen Blätter alles selbstgemacht. Und auch das könnte man selbst herstellen, aber das machen wir dann im nächsten Häkelprojekt.

Dienstag, 9. Februar 2010

Na endlich- wir sind dick!

Die Modebranche hat es endlich mitbekommen: Die meisten Kundinnen haben keine Modelmaße.

Wenn die Modebranche an den Käufern vorbeiproduziert, wird sie langsam aber sicher sterben. Mir eigentlich egal, meine liebste Mode ist sowieso selbstgemacht.

In der Burdamoden-Community haben wir Mädels schon seit Jahren rumgemoppert, dass die Traumgrößen der Modeindustrie ein Traum bleiben. Klar gibt es auch junge Damen mit Größe 34, aber die wenigsten werden diese Maße beibehalten wenn erst einmal der Mann, die Kinder, der Haushalt und die Jahre kommen.

Heute stand es schwarz auf weiß: Die Industrie entdeckt die Dicken

Sollen sie doch. Ich würde sagen, wir waren schon immer da. Nur hat uns keiner gesehen. Oder sehen wollen. Dabei sind wir doch gar nicht zu übersehen. Oder?

Freitag, 5. Februar 2010

Und noch´n Blümchen

Ich bin im Blümchenfieber. Dabei versuche ich die Häkelblümchen so einfach wie möglich zu machen. Die "normalen" Häkelblümchen sind zwar auch schon sehr einfach, aber nur wenn man Häkler ist. Ich kenne Stempler, die Schwierigkeiten damit haben. Verständlich, wenn man die Häkelgrundlagen nicht kennt.

Also runterschrauben, das Häkelniveau. Nichts leichter als das. Denn man muss ja keine Blätter und Blüten in mehreren Runden häkeln. Schon in meiner Zeit als Schneiderin habe ich für meine Chefin Stoffrosen am laufenden Band gemacht. Das Prizip war immer sehr einfach: Aus einem doppelt gelegten Schrägstreifen wurde ein Schlauch genäht der an den Enden schmal zuläuft, mit großen Stich. Diese Naht wird dann zusammengezogen, eingekräuselt, und eingedreht, festgenäht, fertig ist die Rose.

Das Gleiche kann man natürlich mit Häkelformen machen. Um eine längliche Form zu erhalten, mache ich erst eine Luftmaschenkette, die behäkle ich mit größer werdenden Maschen die dann wieder kleiner werden. Zum Beispiel feste Maschen, halbe Stäbchen, Stäbchen, Doppelstäbchen, Stäbchen, halbe Stäbchen, feste Maschen. Das mache ich pi mal Daumen, das passt schon. Damit man es auch wirklich gut sieht, habe ich eine Skizze dazugelegt (Die Punkte sind Luftmaschen):

Dieses schmale Stück wird denn zusammengerollt und mit ein paar Handstichen fixiert. Einfacher geht es wirklich nicht! (Im Bild unten die rechte Blume)

Eine einfache Variante ist dann eine lange, schmale Form mit Blütenblättern, die aus Stäbchengruppen (hier Doppelstäbchen) bestehen. Man arbeitet z.B. 8 Doppelstäbchen in eine Masche 2-3 Maschen entfernt, dann eine Kettmasche nochmal 2-3 Maschen weiter weg. Die Kettmasche zieht dann quasi diesen Fächer aus Doppelstäbchen in die Breite.

 
Entschuldigt die kritzelige Skizze, besser geht es nur mit viel Arbeit und die Zeit fehlt mir im Moment.

Als Blatt arbeitet man eine Form ähnlich wie der ersten, aber etwas kürzer, ich denke auf dem Foto sieht man das sehr gut. Ich habe eine Luftmaschenkette behäkelt, und dann eine zweite angeschlagen und ebenfalls behäkelt.
 
Gerollt  und zusammengenäht sieht das dann so aus:

 
Mir gefällt es noch nicht so ganz. Ich habe verschiedene Garne mit unterschiedlichen Häkelnadelstärken getestet, aber irgendwie sehe ich immer "Maschen" und keine Rose. Trotz Nadel 0,75 wurde das Gewirk noch zu locker. Dichteres Garn wird mir zu dick, die Rose soll ja noch auf eine Karte passen. Aber das bekomme ich auch noch hin.
Als Abschluß ein wirres Experiment. Ring aus 4 Luftmaschen mit festen Maschen umhäkeln, in die erste Masche eine Luftmaschenkette häkeln (ca 20 LM) und diese dann mit je 1 festen Masche behäkeln, zwei Maschen der mittleren Ringes behäkeln, und wieder eine Luftmaschenkette anschlagen und behäkeln. Dabei die Länge der Luftmaschenketten variieren. Einmal rundum und fertig ist die Mini-Chrysamtheme.
 
Mit einem Brad in der Mitte sieht die auf Karten bestimmt witzig aus. Bloß nix Fertiges kaufen, Leute!

Donnerstag, 4. Februar 2010

Auf die Schnelle

In einem meiner Stempelforen finden sich immer mehr Häkelfans. Das freut mich natürlich. Und darum denke ich mehr und mehr über Häkeldeko für Grußkarten nach.

Dabei sind die Blümchen und Herzchen denkbar einfach herzustellen. Ein Herz bekam ich letztes Jahr selbst geschenkt und habe mir die Machart abgeschaut. Das Prinzip ist denkbar einfach: Man häkelt ein Viereck, und daran zwei Halbkreise, fertig.

Für ein Viereck kennen die meisten Häkler das Granny Square, eine Quadratform aus Stäbchengruppen, eays as pie und schnell gemacht ohne groß nachzudenken. (Im ersten Bild durch die weißen Linien angezeichnet)

An dieses Quadrat häkelt man dann quasi eine große "Muschel", wie wir sie von Muschelmustern kennen. Also Stäbchen (ich hab Doppelstäbchen genommen) von rechts in eine zentrale Masche, bis sich quasi eine Art Fächer ergibt, und man in einer gegenüberliegenden linken Masche weiterhäkeln kann.
Auf dieses "Fächer" kommt dann noch eine abschließende Runde feste Maschen (ich habe eine feste Masche, ein Halbes Stäbchen, und dann Stäbchen benutzt, am Ende der Reihe dann mit einem halben Stäbchen und einer festen Masche enden.

In der kleinen Schemazeichnung sieht man auch die Arbeitsrichtung. Das Mini-Granny mit dem ersten Fächer behäkeln ( man beginnt an der oberen Ecke und folgt dem grünen Pfeil), dann zurück die Reihe feste Maschen, dabei in jede Masche ab der 3ten und bis zur vorvorletzten zwei Maschen arbeiten für die Rundung (pinker Pfeil)
Dann weiter mit dem weißen Pfeil den 2ten Fächer häkeln, dann wieder zurück mit dem schwarzen Pfeil, fertig.
 Das ging flott, nicht wahr?
Hier das ganze Herz, grade noch rechtzeitig zum Valentinstag...